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Kunst in spannenden Rahmen
Es gibt mehrere Ursachen dafür, dass Louisiana das meistbesuchte dänische Museum geworden ist. Jährlich kommen mehr als ½ Million Besucher, um die hervorragende Sammlung internationaler Künstler wie Francis Bacon, Dubuffet, Sam Francis, Giacometti, Kiefer, Picasso, Rauschenberg und Warhol zu sehen, aber auch die außergewöhnlich vorteilhafte Kombination von Kunst, einer Architektur in Weltklasse und einer sehr schönen Umgebung spielt eine große Rolle bei diesem Erfolg.
Das Betreten Louisianas ist ähnlich wie das Betreten einer schönen Kirche. Die Sinneseindrücke der Bilder, der Skulpturen, des Parks und der Aussicht auf das Wasser durch die großen Panoramafenster sind sehr stark und lassen fast niemanden unberührt. Obwohl Louisiana den Besuchern jährlich 6-8 Sonderausstellungen anbietet, ist es eher wegen des Standorts und der Stimmung, dass die Besucher zurückkehren.
Außer den Kunstsammlungen bietet Louisiana Filmvorführungen, Konzerte, ein Kinderhaus in drei Etagen, ein Café und einen gut bestückten Museumsladen mit Kunstbüchern, Graphik, Plakaten, Design und Musik.
Der Park und die Kunst
Ein herrschaftliches Haus von 1855 auf einem abfallenden Gelände in Humlebæk bei Øresund war der Ausgangspunkt für den ersten Museumsbau. Der Initiator war der Käsehändler Knud W. Jensen. Das Museum war 1958 fertig erbaut, und seitdem ist es mehrmals erweitert worden, letztes Mal 1998. Trotz der wechselnden Bedürfnisse der Zeiten ist es den Architekten Jørgen Bo und Vilhelm Wohlert gelungen, das Museum als eine architektonische Gesamtheit zu bewahren.
Der Skulpturenpark Louisianas ist wunderbar. In dem schönen Park sind ungefähr 60 Werke von u.a. den Künstlern Jean Arp, Max Bill, Alexander Calder, Max Ernst, Henri Laurens, Joan Miró und Henry Moore unter den alten Bäumen aufgestellt. Die Skulpturen sind entweder vom Haus aus sichtbar oder in besonderen Skulpturenhöfen aufgestellt. Andere Werke bilden im Park zusammen mit dem Gras, den Bäumen und dem Wasser einen schönen Eindruck.
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