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HannahB |

 

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 Die Nordsee ist mit ihrem rauen Klima und der einzigartigen Naturlandschaft ein beliebtes Urlaubsreiseziel. Dabei locken besonders die Nordseeinseln viele Urlauber in diese Region, doch nun stellt sich die Frage, für welche Nordseeinsel man sich entscheidet. Ganz einfach- für ALLE! Das Stichwort ist Inselhopping. Warum sollte man nur an einem Ort Urlaub machen, wenn man auch von Insel zu Insel „hoppen“ kann? Ob mit der Familie, mit Freunden oder zu Zweit. Ob zum Erholen, zum Sporttreiben oder zum Natur genießen, die Nordseeinseln bieten euch alles, was das Herz begehrt.

Hier gehts zum Insel-Rundgang:

 

Ostfriesische Nordseeinseln

Borkum

Mit 36 Quadratkilometern ist Borkum die größte ostfriesische und auch westlichste Nordseeinsel und bietet den zahlreichen Urlaubern jedes Jahr Hochseeklima mit einer besonders pollenarmen und jodhaltigen Luft, d.h. für alle Allergiker unter euch: Ab auf die Insel!. Im „Dünenexpress“ erhascht man einen tollen Blick auf das Weltnaturerbe Wattenmeer auf dem Weg vom Hafen in den Ort.

Juist

Die autofreie Insel Juist, auch bekannt als das „Töwerland“ (Zauberland), verzaubert die Touristen auf 17 Kilometer Länge mit Dünen und langen weißen Sandstränden und bläst den Alltagsstress wie von Zauberhand davon. Hier ist ein Ort zum Entspannen. Zudem ist Juist aufgrund der intensiven Nachhaltigkeitspolitik eine der nachhaltigsten Orte in Deutschland.

Norderney

Die zweitgrößte ostfriesische und sehr beliebte Nordseeinsel Norderney fasziniert Urlauber mit endlos langen Stränden und Dünen. Aber auch das Shoppen und Flanieren in der Inselhauptstadt darf nicht zu kurz kommen. Zudem laden zahlreiche Rad- und Wanderwege auf einer Länge von 80 Kilometern zu spannenden oder entspannten Touren ein.

Baltrum

Das Dornröschen der Nordsee ist die kleinste der ostfriesischen Inseln , doch trotz Ihres Beinamens kann man hier allerhand erleben. Insbesondere für Wassersportler und Wasserratten ist Baltrum ein Paradies. Bei besten Windbedingungen kann hier gekitet und gesurft werden, Stand-Up-Paddeler kommen aber auch auf ihre Kosten.

Langeoog

Als eine der schönsten ostfriesischen Inseln ist Langeoog nicht nur unter den Einheimischen beliebt. Langeoog ist eine autofreie Insel mit fantastischen Dünenlandschaften und einem 14 Kilometer langen Sandstrand. Neben einem ausgiebigen Strandspaziergang kann man hier auch mit der Inselbahn zwischen Inselbahnhof und Hafen pendeln.

Spiekeroog

Die autofreie Insel liegt nur 6 Kilometer vom Festland entfernt und entzückt mit ihrem Inseldorf und den zahlreichen denkmalgeschützten Häusern. Die grüne Insel hält einiges an Kultur für Einheimische und Touristen in ihrer Hinterhand.

Wangeroog

Wangeroog ist die östlichste der ostfriesischen Inseln und bietet für Urlauber viel unberührte Natur und ein volles Programm an Entspannung und Erholung. Sehenswert sind die drei bekannten Leuchttürme „Neuer Leuchtturm“, „Alter Leuchtturm“ und „Westturm“ auf der Insel.

 

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Helgoland

Seitdem die Nordseeinsel in der deutschen Bucht im Jahre 1721 zerbrochen ist, liegt neben Helgoland die Nebeninsel „Düne“. Helgoland gliedert sich in fünf Gebieten, in denen man neben dem Sandstrand im Süden auch atemberaubende steile Klippen 50 Meter ins Meer stürzend zu Gesicht bekommt. Das bekannteste Wahrzeichen ist  aber die „lange Anna“ am Nordwestende der Insel.

 

Nordfriesische Inseln

Pellworm

Das Nordseeheilbad Pellworm ist die drittgrößte nordffriesische Insel. Der Leuchtturm Pellworm liegt im Süden der Insel und kann besichtigt werden, jedoch ist das Wahrzeichen der Insel die Turmruine der Alten Kirche, in der über den Sommer mittwochs Konzerte stattfinden.

Amrum

Mit vielen kleinen Inseldörfern ist Amrum einmalig. Geht auf Entdeckungstour in Norddorf, Nebel, Süddorf, Steenodde und Wittdün und erlebt auf der kleinen Insel mit frischer Brise einen unvergesslichen Tag am Meer.

P.S. Als Highlight der Nordsee gilt die 8 km lange Wattwanderung zwischen den Inseln Amrum und Föhr. Also nichts wie los ins spannende Weltkulturerbe!

Föhr

Die 82 m² große Insel Föhr ist die friesische Karibik aufgrund ihrer üppigen Vegetation. Neben der wunderschönen grünen Natur erstrecken sich auf etlichenKilometern tolle weiße Sandstrände. Aber auch die friesischen Traditionen, die mit über 8500 Veranstaltungen im Jahr belebt werden, kommen hier nicht zu kurz.

Sylt

Die größte nordfriesische Insel ist mitunter durch die touristisch bedeutenden Kurorte Kampen, Wenningstedt und Westerland bekannt. Außerdem lädt der 40 km lange Weststrand zu ausgiebigen Strandspaziergängen ein. Zahlreiche Restaurants lassen die Touristen auch auf kulinarischen Genuss kommen, sodass Sylt einfach ein Paradies zur Entspannung und Erholung ist.

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Dänemarks Nordseeinseln

Rømø

Rømø ist die südlichste dänische Wattenmeerinsel und liegt nur knapp drei Kilometer nördlich von Sylt. Als sehr beliebte Urlaubsinsel hat Rømø Einiges zu bieten. Der Kommandeurshof ist einer der Anlaufspunkte der Touristen und bietet neben dem Rømø-Sommerland, ein vielseitiges Familienzentrum,vielerlei Ausflugsmöglichkeiten.

Mandø

Die einzige dänische Gezeiteninsel liegt zwischen Rømø und Fanø und ist die kleinste der Wattenmeerinseln Dänemarks. Das Paradies für Naturliebhaber bietet neben endlosen Weiten und frischer Luft auch ein Seehunderlebnis auf Koresand, einer großen Sandbank südwestlich der Insel. Einzigartig ist aber wohl, dass von Mandø aus das Festland nur bei Ebbe zu Fuß oder per Traktor zu erreichen ist.

Fanø

Auf Fanø erstreckt sich ein 16 Kilometer langer Sandstrand, der zu langen und ausgiebigen Strandspaziergängen einlädt. Am Südzipfel der Insel in Sønderho finden sie eines der schönsten Schifferstädtchen Dänemarks, das sich noch im besten Zustand befindet. Von Fanø aus starten außerdem tolle Seehund- und Austernsafaris.

P.S. Ein Highlight auf der Insel ist das jährliche Drachenfestival im Juni.