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Die schönsten Hafenstädte in Skandinavien

Rikke Bruun- Heiselberg |

Die Segel setzen und die Welt umrunden – wer träumt nicht davon? Den endlosen Horizont vor sich zu sehen und den Weiten des tiefblauen Meeres entgegen zu segeln ist ein Traum von vielen. Wer es etwas weniger wackelig, dafür mit etwas mehr Luxus mag, bucht vielleicht lieber eine Kreuzfahrt anstatt sich das eigene Segelboot zu leihen, aber dann heißt es Kurs nehmen zu den schönsten Hafenstädten im Norden!

Einer der größten und schönsten Häfen in Schweden befindet sich in Malmö. Das Stadtbild ist geprägt von Museen, großen Park- und Grünanlagen und dem regen Treiben der Schweden. Hier lohnt es sich eine der vielen Bäckereien zu besuchen und ein paar schwedische Zimtschnecken für ein kleines Picknick im Park „Lilla Torg“ zu kaufen. Die ganze Stadt lässt sich sehr gut zu Fuss erkunden, und zum Ende des Tages genießt man dann einen entspannten Abend in der Sauna oder in einem der geschmackvoll designten Schwimmbäder. Bei schlechtem Wetter gilt es die „Malmöhus Burg“ zu besichtigen, welche gleich mehrere interessante Museen der Stadt beherbergt.

Im Nachbarland Norwegen zählt die Stadt Bergen zu einer der schönsten Hafenstädte. Besonders das alte Hanseviertel „Bryggen“, welches zum Weltkulturerbe zählt, ist malerisch schön. Für einen guten Ausblick über die ganze Stadt lohnt es sich die Standseilbahn zu nutzen und auf den kleinen Berg Fløyen zu fahren. Am Hang des Berges können Sie einige der schönsten norwegischen Holzhäuser bestaunen. Bergen ist zudem ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der umliegenden Fjorde.

Noch beeindruckender ist die norwegische Hafenstadt Geiranger. Hier erlebt man die atemberaubende Schönheit der norwegischen Natur wohin das Auge sieht! Die kleine Stadt liegt mitten im tiefblauen Geirangerfjord vor einer imposanten Kulisse. Ein unvergessliches Erlebnis ist, den Fjord vom Wasser aus mit dem Kajak aus zu erkunden. Aber auch eine Wanderung zur sogenannten „Adlerkurve“ ist mehr als lohnenswert. Von hoch oben genießt man den Blick über die Stadt, den Fjord und sogar den Wasserfall „De Syv Søstrene“. Auch im Winter lohnt sich ein Besuch der norwegischen Hafenstädte

Auch in der finnischen Hauptstadt Helsinki bietet der Hafen genug Platz für Kreuzfahrtschiffe, Yachten oder das geliehene Segelboot. Im Land der Rentiere und dem Ursprung der finnischen Sauna, sollte man sich zumindest diese beiden Dinge bei einem Besuch nicht entgehen lassen. Sehenswert sind auch die verschiedenen Museen der Stadt, sowie der Zoo und der Esplanada Park. Generell ist die Stadt sehr grün und sauber und bietet Besuchern eine Vielzahl der Erholung dienenden Aktivitäten.

In Dänemark sind Kopenhagen, Aarhus und Skagen sehenswerte Hafenstädte. Skagen, die kleinste der drei Städte, liegt an der nördlichsten Spitze Dänemarks und bietet die Möglichkeit, das Aufeinandertreffen von Kattegat und Skagerak zu beobachten. Hier findet man wunderschöne weiße Sandstrände, hohe Dünen und viele Galerien und dänisches Kunsthandwerk. In Skagen kann man zudem wunderbar frischen Fisch für wenig Geld direkt von den Fischkuttern kaufen und die berühmte versandete Kirche besichtigen.

Etwas weiter südlich liegt die Hafenstadt Aarhus, die zweitgrößte Stadt in Dänemark. Der Hafen zählt ebenfalls zu einem der größten des Landes, aber auch kleinere schöne Yachthäfen sind hier vorzufinden. Aarhus kann man sehr gut mit dem Rad erkunden. Sehenswert ist das Kunstmuseum und eines der besten Freilichtmuseen des Landes – die sogennante „Gamle By“, die alte Stadt.

Natürlich zählt auch Kopenhagen zu einer der schönsten Hafenstädte des Landes. Bei der Anreise per Boot kann man die berühmte kleine Meerjungfrau schon von Bord aus erblicken! Eine tolle Aussicht über die Stadt hat man vom sogenannten „Rundetårn“ aus. Von hier aus ist es auch nicht weit zum Schloss Christiansborg, dem Vergnügungspark Tivoli, der Frederikskirche und dem Kastell. IN Kopenhagen lohnt es sich auch ein original dänisches HotDog von einem der „Pølsevogn“ zu kaufen.

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Geocaching in Dänemark

TimR |

Dank des sogennanten „Geocaching“ zieht es seit einigen Jahren sogar die Stubenhocker und Naturmuffel nach draußen ins Freie. Mit Geocaching wird ein normaler Spaziergang schnell zur aufregenden Schatzsuche für Jung und Alt.

Geocaching kann als GPS Schnitzeljagd verstanden werden, bei der es gilt, mit Hilfe von GPS Koordinaten und dem Internet, einen Schatz inmitten der Natur zu finden. Ursprünglich kommt das Geocaching aus Amerika, ist aber auch in Europa sehr beliebt. Dänemark bietet mit seinen schönen Dünenlandschaften, langen Stränden und kleinen Inseln die idealen Voraussetzungen für Geocacher, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener.

Benötigt wird für die elektronische Schatzsuche nur ein GPS Gerät, welches man sich in vielen Touristeninformationen ausleihen kann. Oft informieren die Touristeninformationen auch über mögliche Routen, verschiedene Geocaches und deren Schwierigkeitsgrade und die verschiedenen Cachetypen. Insgesamt gibt es circa 2 Millionen aktive Geocaches, d.h. zu findende Schätze, über die ganze Welt verstreut. In Dänemark befinden sich circa 20.000 Caches. Die Schätze werden normalerweise von den Geocachern selbst versteckt bzw. durch das Geben & Nehmen Prinzip immer wieder ausgewechselt.

Eine besonders schöne Geocaching Tour läuft durch und rund um Ringkøbing. Die kleine Stadt am Ringkøbing Fjord bietet seinen Besuchern eine wunderschöne Altstadt mit vielen kleinen Gassen, die zum Bummeln einladen. Nicht weit entfernt befindet sich zudem das beliebte Urlauberziel Hvide Sande. Auch dort gibt es für Geocacher einige Schätze zu entdecken. Besonders die Dünenlandschaften bieten ideale Verstecke für die Geocaches. Je nach Schwierigkeitsgrad kann ein sogenannter „Nanocache“ der Größe einer Münze entsprechen, wohingegend ein regulärer oder großer Cache meist eine Dose oder ein Karton ist.

Ein weiterer interessanter Ausgangspunkt für Outdoorfans und Geocacher ist der Ort Silkeborg in Midtjylland. Traditionell werden beim Geocaching ein sogenanntes Logbuch sowie ein paar persönliche kleine Schätze in einer luftundurchlässigen Box versteckt. Der erfolgreiche Schatzsucher trägt man sich in das Logbuch ein und entnimmt der Box einen Schatz. Aber aufgepasst: Natürlich sollte man immer auch einen kleinen „Schatz“ in der Box hinterlassen, sodass auch spätere Schatzsucher noch Spaß am Geocaching haben.

©Visit Denmark / Daniel Villadsen

Auch die dänischen Urlaubsorte Løkken,Tversted und die kleine Insel Læsø bieten sich aufgrund ihrer strandnahen Lage zum Geocaching in Dänemark an. Besonders spannend ist die Schatzsuche in Sæby. Hier gilt es einen verlorenen Geisterschatz zu finden!

Falls ihr dann vom Geocaching genug haben solltet, haben wir hier für euch 10 weitere Dinge zusammengestellt, die Ihr in Dänemark unbedingt einmal gemacht haben solltet!

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