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Mit 2000 Stück Rehwild eingezäunt
Ein sehr schöner Wildpark von 10 km2 Größe nur 10 km von der Kopenhagener Stadtmitte entfernt. Seitdem der König Frederik III 1671 den Wildpark gegründet hat, ist der Park ein königliches dänisches Jagdrevier geblieben. Heute noch werden jährlich königliche Jagden abgehalten. Im Park leben heute ungefähr 2000 Stück Nachkommen der Rehwild, die bei der Anlage eingezäunt wurden. Die Damhirsche sind mit ca. 1600 Stück vorherrschend, am imposantesten sind wohl aber die 300 Rothirsche. Dazu gibt es noch ca. 100 Stück Sikawild, ein kleiner Hirsch aus Fernost eingeführt.
Wegen des bequemen Zugangs und der intensiven Naturerlebnisse ist der Wildpark das unbedingt beliebteste Ausflugsziel in Dänemark. Schon seit 1756 ist der öffentliche Zutritt gestattet, und ungefähr 7 Millionen Menschen besuchen jährlich - und zu allen Jahreszeiten - den Wildpark. Jægerborg Dyrehave ist z. B. mit der Bahn erreichbar (Klampenborg Station).
Die afrikanische Savanne auf der Insel Seeland
Der Wald wird von den vielen Tieren sehr beeinflusst. Obwohl es genügendes Gras gibt, liebt das Rehwild die Blätter von Bäumen und Büschen zu fressen, und deswegen sind die Bäume überall unten flach, genau wie auf der afrikanischen Savanne. Das ermöglicht einen freien Ausblick unter den Bäumen.
Die offene Zentralebene um das schöne Rokokoschloß Eremitagen herum, die jahrhundertealten abgebissenen Weißdorn und die äsenden Tiere bilden eine wunderschöne Naturszenerie. Täglich arbeiten die Tiere als Naturschützer der 350 Jahre alten Kulturlandschaft, sie sind aber auch ein Problem. Die Tiere sind eingezäunt und können deswegen nicht durch Auswanderung natürlich eine Übervölkerung entgehen, und deshalb werden jährlich ungefähr 700 Tiere geschossen, um den Bestand zu bewahren. Der Wald wird natürlich gepflegt, d. h. die alten Bäume bleiben stehen bis sie hinfallen, was ein reiches Vogelleben befordert, weil Insekte und Pilze dadurch gedeihen.
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