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Seit 1000 Jahren unterirdische Arbeit
Die Mønsted Kalkgruben sind die weltgrößten gewesen. Es gibt mehr als 60 km mehrstufige unterirdische Minengänge. Einige Gänge sind so groß wie Dome, andere so klein, dass ein Mann nicht aufrecht gehen kann.
Die Kalkförderung wurde vor 1000 Jahren angefangen. Die ersten mittelalterlichen Kirchen sind aus Steine gebaut, und deswegen hat man als Bindemittel den Kalkmörtel gebraucht. Beim Dorf Mønsted gab es leicht zugänglicher unterirdischen Kalk, den man für den Kalkmörtel fördern konnte. Den Bauern wurde diese Kalkförderung 800 Jahre lang ein Nebenberuf. Da sie aber erstens ihr Ackerland ernten mussten, haben sie fast nur im Winter den Kalk gefördert. Um Morast und Matsch zu meiden, hat man die unterirdischen Gänge und Schächte ausgegraben. Ab 1820 wurde endlich das ganze Jahr hindurch Kalk gefördert, aber 1955 hat man die Förderung stillgelegt.
Fledermäuse und Multimediashow
In den Kalkgruben überwintern mehr als 5000 Fledermäuse. Es gibt 5 verschiedene Arten, z. B. die seltene Teichfledermaus. Mit den nahe gelegenen Daubjerg Kalkgruben sind die Gruben in Mønsted das wichtigste europäische Winterquartier der Fledermäuse. Ende April verlassen sie die Gruben, im August kommen sie aber zurück und treffen sich in den Gruben, um sich vor dem Winterschlaf zu paaren.
Täglich spielt jeder Stunde eine Multimediashow über dem größten Grubensee. Innerhalb einer Viertelstunde werden mehr als 500 Dias direkt auf den Kalkfelsen gezeigt. Zwei Leinwände erzählen die zentrale Geschichte der Gruben, zwei andere zeigen "Nebengeschichten". Es gibt Begleitmusik und dänische Rede, und es lohnt sich vielleicht die Show mehrmals zu sehen. In den Gruben sind das ganze Jahr hindurch nur 8 Grad Wärme, d. h. Sie sollten sich vor dem Besuch warm anziehen. Wegen dieser konstanten Temperatur sind Käse in den Gruben gelagert.
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