Reise Blog > Dänische Wattenmeerinseln – Fanø, Rømø und Mandø

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Das Wattenmeer – Bildquelle: pixabay.com

Die dänischen Wattenmeer Inseln Fanö, Römö und Mandö befinden sich vor der Küste Jütlands im dänischen Wattenmeer. Dabei handelt es sich um eines der wichtigsten Feuchtgebiete der Welt, das viele verschiedene Tier- und Vogelarten beherbergt. Übrigens: das Wattenmeer ist Weltkulturerbe! Wer es auf eine der Inseln zieht, verspricht sich Ruhe und Erholung. Doch gerade im Sommer sind vor allem die beiden grösseren Inseln Römö und Fanö ein beliebtes Reiseziel von überwiegend deutschen Touristen. Einerseits wegen der geografischen Nähe zu Deutschland, anderseits aber auch wegen den Dünenlandschaften und endlosen Sandstränden, welche den Inseln ihren Charakter gibt.

Anreise auf die Inseln

Römö - Bildquelle: pixabay.com

Römö – Bildquelle: pixabay.com

Ganz einfach zu erreichen sind die Inseln allerdings nicht. Nur Römö ist mit dem Festland verbunden und dadurch bequem mit dem Auto erreichbar. Nach Fanö kommt man hingegen nur mit der Fähre. Die kleinste und unbekannteste Insel Mandö ist mit dem Auto über den Wattenweg, aber nur bei Ebbe, passierbar.

Die südlichste Insel Römö ist wohl die bekannteste. Gründe dafür sind sicherlich die gute Erreichbarkeit und die Größe der Insel. Sie ist mit 128 km² die grösste der Dreien. Die Insel hat neben der einzigartigen Natur auch viele Sehenswürdigkeiten. Beliebt ist beispielsweise die St. Clemenskirche in Kirkeby oder der Fischerort Havneby.

Fanö – Sand und Meer

Fanö – Bildquelle: visitdenmark.dk

Ganz im Norden des Wattenmeers liegt die rund 55 km² große Insel Fanö. Wie auch Römö verfügt Fanö über kilometerlange und endlos scheinende Sandstrände. Dadurch, dass die Insel nur mit der Fähre erreichbar ist, ist sie weniger touristisch als die Nachbarsinsel Römö. Der grösste Ort Nordby ist mit seinen Fischerhäuschen, den kleinen Gassen und der Fußgängerzone einen Ausflug wert. In der Sommerzeit finden in dem kleinen Dörfchen diverse Veranstaltungen, auch teilweise mit Livemusik, statt. Das Highlight auf der Insel findet jedes Jahr Mitte Juni statt, dann nämlich wenn jegliche Kiteflyer aus der ganzen Welt ihre Drachen über der Insel fliegen lassen.

Zwischen Römö und Fanö liegt Mandö. Die Kleinste und wohl unbekannteste der drei Inseln ist nur knapp 8 km² „groß“ und gilt als Geheimtipp. Nur circa 70 Bewohner leben auf der Insel. Bei Flut ist die Insel vom Festland nicht zugänglich, dadurch ist sie vom Tourismus ziemlich unberührt geblieben. Auch die Größe der Insel trägt dazu bei das sie ihre Idylle und Ruhe über all die Jahre nie verloren hat.

Mandö – Geheimtipp für einen ruhigen Urlaub

Für Naturliebhaber ist Mandö ein kleines Paradies. Dieses Paradies kann man am besten mit einem Fahrrad erkunden. Wer Krabben fangen oder Muscheln suchen möchte sollte sich eine Tour durch das Watt nicht entgehen lassen. Mandö ist auch für ihr einzigartiges Vogelleben bekannt.

Für alle, die ihren nächsten Urlaub also abseits von Party und Hektik planen und dabei endlose Sandstrände und Nordsee-Feeling haben möchten, lohnt sich eine Reise auf eine der drei Wattenmeerinseln auf alle Fälle.