Reise Blog > Der Ferien-Knigge für den Urlaub mit Hund

Natascha K. |

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Hinterlassen Sie in Dänemark nichts als ein Lächeln

Wie die meisten Urlauber wissen, ist Dänemark für einen entspannten Urlaub mit Hund das perfekte Reiseziel. Nicht nur, dass es leicht erreichbar und günstig ist, die vielen Strände laden geradezu dazu ein, sich gemeinsam mit dem vierbeinigen Freund bei einer steifen Brise zu entspannen. Und das gilt zu jeder Jahreszeit, denn der Golfstrom sorgt in Dänemark für ein mildes Klima. Auch im Winter wird es nachts nur -2 bis -3 °C kalt,  im Mai liegen die Höchsttemperaturen bereits bei 15/16 °C. Das Schöne bei einem Urlaub in der Nebensaison: Die Strände sind ziemlich leer, was den Entspannungsfaktor noch einmal erhöht. Bei Cofman können Urlauber gleich nach einem passenden Ferienhaus suchen, das auch für den Urlaub mit Hund eingerichtet ist. Es gibt ausreichend Angebote für den Aufenthalt mit einem, zwei oder auch mehreren Haustieren.

Damit der Aufenthalt nicht nur für den Besucher und seinen besten Freund ein Spaß wird, sondern auch beim Gastgeber ein Lächeln hinterlässt, gibt es natürlich einige Regeln zu beachten, die wir heute aufdecken wollen.

 

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Bringen Sie keine Sanddünen ins Haus

Was gibt es Schöneres, als am Strand zu toben und die gute Luft am Meer zu genießen? Das wissen auch die meisten Hunde, die sich gern im Sand wälzen und an ihren nassen Beinen eine Menge der krümeligen Substanz ins Haus tragen. Seien Sie doch so freundlich und putzen den kleinen Frischluftfreund gründlich vor der Tür ab! Sollte er doch eine kleine „Düne“ mit nach Hause bringen hilft nur noch eins: Ein kleiner Hausputz mit dem Staubsauger ist angesagt! So kann sich der Schmutz nirgendwo dauerhaft festsetzen und alle sind zufrieden. Es sollte unbedingt vermieden werden, den vierbeinigen Kumpel in der Dusche abzubrausen, denn seine Krallen können in der Duschkabine hässliche Spuren hinterlassen und das Fell kann im schlimmsten Fall den Abfluss verstopfen. Am besten wird der Hund draußen vor der Tür einmal kräftig mit einem Handtuch gesäubert oder aber er unterzieht sich einer kleinen Dusche mit dem Gartenschlauch.

 

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Achtung bei der blauen Flagge am Strand!

In den Sommermonaten weht an vielen Stränden eine blaue Flagge, sollten Sie diese zu sehen bekommen, sollten Sie mit Ihrem Hund lieber auf Abstand zu den anderen Menschen am Strand gehen. Die Flagge signalisiert, dass Kinder und andere Feriengäste, die vielleicht Angst vor Hunden haben, sich gerade am Strand aufhalten und es soll sichergestellt werden, dass sich die Gäste angstfrei genüsslich entspannen können. Zu dieser Zeit dürfen die Hunde auch nur angeleint an den Strand, selbst wenn es ein ausgewiesener Hundestrand ist.

Von Herbst bis Frühling dürfen die kleinen Freunde allerdings auch ohne Leine an so manchen Strand, was den Urlaub in der Nebensaison noch interessanter macht.

 

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Apropos Leine: Es gilt allgemeine Leinenpflicht

In der Regel müssen Hunde bei den Nachbarn im Norden immer an der Leine geführt werden – das gilt natürlich nur, wenn sie das Grundstück verlassen. Es gibt allerdings bestimmte Gebiete, in denen die Vierbeiner ohne Leine herumtollen dürfen. Diese sind extra ausgewiesen. Es handelt sich zum Beispiel um spezielle Hundewälder oder -strände.Überall sonst sollte der Hund aus Sicherheitsgründen unter Kontrolle bleiben. Zu groß ist die Gefahr, dass er sich in der neuen Umgebung verirrt, weil er einer spannenden Fährte folgen wollte.

 

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Wir müssen leider draußen bleiben!

Anders als in Deutschland ist es in Dänemark nicht üblich, dass ein Hund mit ins Café oder Restaurant genommen wird. Der kleine Freund muss draußen warten, was den Aufenthalt nicht gerade zu einem entspannten Vergnügen macht. Bereiten Sie sich auf diesen Umstand vor und planen Sie ein, entweder daheim zu kochen oder den Hund alleine im Ferienhaus zu lassen, wenn Sie auswärts essen wollen. Das geht natürlich nur, wenn er nicht aus Frust Zerstörungswut bekommt, sondern geduldig in der fremden Umgebung wartet. Sie erleichtern dem Hund dieses Warten, wenn er in seinem gewohnten Körbchen liegen kann und auch seine Decke und sein Spielzeug hat. Die einzige Alternative ist es, sich in einen Biergarten zu setzen, denn draußen darf der vierbeinige Freund durchaus an Ihrer Seite bleiben. Und dann gibt es noch Restaurants, die direkt damit werben, dass Hunde bei ihnen auch in der Gaststube willkommen sind. Natürlich dürfen Hunde auch nicht mit in den Supermarkt. Vor der Tür gibt es jedoch häufig kleine Haken zum Anleinen und zudem einen Napf mit frischem Wasser.

 

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Die kleinen Selbstverständlichkeiten

Ganz wie daheim mag auch in Dänemark niemand die kleinen „Tretminen“, die ein Hund mehrfach am Tag hinterlässt. Der kluge Hundehalter beugt vor und nimmt einen ausreichenden Vorrat an Hundebeuteln mit, um die Hinterlassenschaften immer gleich einsammeln zu können. Sicherlich findet sich in Reichweite ein Mülleimer, falls nicht, dann wartet man auf die nächste Gelegenheit und wirft nicht die ganze Tüte in die Natur.

Wer sich rücksichtsvoll benimmt, der sorgt mit dafür, dass Hunde und ihre Herrchen auch in Zukunft mit einem Lächeln begrüßt werden.