Roskilde Domkirke

Der Dom zu Roskilde - Die letzte Ruhestätte der dänischen Könige


Wenn man mit wenigen Worten erzählen möchte, was für Dänemark ganz speziell ist, könnte es heißen: "Dänemark ist ein Königreich, und die dänische Regentin, Königin Margrethe II, ist die heutige Monarchin eines 1000-jährigen Königsgeschlechtes."

Das Königshaus ist sehr beliebt, und der königliche Teil der dänischen Geschichte wird irgendwie lebendig, wenn Sie im Dom zu Roskilde die letzte Ruhestätte der Könige besuchen. Die Kirche allein ist eigenartig und beeindruckend, aber vor allem die Königsgräber ziehen jedes Jahr mehr als 125.000 Besucher an. Hier ruhen ganz 20 Könige und 17 Königinnen, eine fast ununterbrochene Reihe seit Königin Margrethe I (1353-1412).

In Dänemark hat das Königshaus einen ganz besonderen Stellenwert, denn es heißt ja: "Dänemark ist ein Königreich, und die dänische Regentin, Königin Margrethe II., ist die heutige Monarchin eines 1000-jährigen Königsgeschlechtes." Nicht nur deshalb ist auch die letzte Ruhestätte der dänischen Könige in der Roskilde Domkirke ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen gleichermaßen.

Königsgräber im Dom zu Roskilde

Der königliche Teil der dänischen Geschichte wird auf eine besondere Art und Weise lebendig, wenn Sie im Dom zu Roskilde die letzte Ruhestätte der Könige besuchen. Die aus Backstein erbaute Kirche ist auf ihre eigene Art beeindruckend, aber vor allem die Königsgräber ziehen jedes Jahr mehr als 125.000 Besucher an. Hier ruhen insgesamt 20 Könige und 17 Königinnen, von Harald I. Blauzahn (910–987) über Margrethe I. (1353–1412) und Friedrich II. (1534–1588) bis hin zu Christian VII. (1749–1808).

Entführung einer königlichen Leiche

Der erste dänische König, der in Roskilde begraben wurde, war der Wikingerkönig Harald Blåtand („Blauzahn“). Er wurde noch in einer Holzkirche begraben, die jedoch längst verschwunden war, als der Gründer von Kopenhagen – Bischof Absalon – um das Jahr 1170 den Bau des heutigen Doms begann. Noch zu Beginn des Mittelalters wurden die dänischen Könige anderswo begraben, unter anderem in Ringsted und Sorø. Im Jahr 1413 entführte der einflussreiche Bischof zu Roskilde, Peter Lodehat, beinahe die Leiche der Königin Margrethe I. aus dem Kloster in Sorø, um sie mit festlichem Aufzug im Chor des Roskilde Doms zu beerdigen.

Der Dom in vornehmer Gesellschaft

Seit 1995 steht der Dom zu Roskilde auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes – eine Ehre, die er in Dänemark nur mit dem Schloss Kronborg und dem Jellinge-Komplex zu teilen hat. Dies verschafft dem Dom nicht nur in Dänemark große Anerkennung, sondern hat auch international gesehen großen Stellenwert.

Jedes Jahrhundert wurde der Dom um neue, hochwertige Anbauten erweitert – Vorhallen, Heiligenkapellen und königliche Grabkapellen – alle mit wechselnden Stilarten und unterschiedlicher Einrichtung. Diese machten den Dom zu einem heute einzigartigen Monument und spiegeln 800 Jahre der dänischen Baukunst wieder.

Ein unterhaltsamer Aspekt des Doms in Roskilde ist zum Beispiel die „Königssäule“, an der die Körpergröße von Königen und Regenten eingezeichnet ist. Außerdem kann man eine aus der Zeit um 1500 stammende Uhr bewundern, die mit mechanischen Figuren zu jeder vollen Stunde eine kleine Show aufführen. Einen Besuch im Dommuseum sollten Sie sich nicht entgehen lassen, wenn Sie an der dänischen Geschichte und der Entwicklung des Doms zu Roskilde interessiert sind.

Öffnungszeiten: ganzjährlich, außer montags vom 01. Oktober bis 31. März

Preise: http://visit.roskildedomkirke.dk/deutsch/