Børglum Kloster

Mittelalterliches Machtzentrum bei Løkken 


Das hochgelegene Kloster bei Børglum nur 5 km östlich von Løkken ist von weitem sichtbar, und vom Kloster ist dann auch die Aussicht auf Vendsyssel sehr gut. Das Kloster war 400 Jahre Bischofssitz, und aus dem Kloster konnten die Männer des Bischofs die eventuellen Strandungen, die eine gute Einnahmequelle waren, beobachten. Es ging das Gerücht, dass niemand überlebte und sein Anspruch geltend machte, wenn die Männer des Bischofs ihre Arbeit gemacht hatten.

Falls es zu wenig Strandungen gab, konnte ein Reiter nachts in den Dünen mit einer Fackel die Schiffe zu nahe ans Land verlocken. Das Märchen von H. C. Andersen "Der Bischof auf Børglum und sein Verwandter" erzählt sehr gut von der Zeit.

Im Mittelalter war in Børglum eine fast unvorstellbare Machtkonzentration. Bei der Reformation in 1536, als Geld und Gut der katholischen Kirche zum König überging, hatten der Bischof und das Kloster zusammen 47 Herrensitze oder große Höfe mit dazu gehörigen Bauern und Gut.

Das auf einem Hügel gelegene Kloster bei Børglum – nur 5 Kilometer östlich von Løkken entfernt – ist schon von Weitem sichtbar. Børglum wurde ursprünglich in der Wikingerzeit als königliches Gut gebaut, bis es um 1060 zum Bischofssitz wurde und dies auch 400 Jahre blieb. Heute kann das Kloster das ganze Jahr über besichtigt werden und bietet neben einem Besucherzentrum auch mehrere Austellungen sowie Veranstaltungen an.

Mittelalterliches Machtzentrum bei Løkken

Im Mittelalter waren der Kirche die weltliche Macht und der Handel sehr wichtig. Im Jahr 1130 hat man den Bischofssitz von Vestervig in Thy nach Børglum verlegt, Ende des 12. Jahrhunderts wurde ein Mönchskloster dazugebaut und zu Beginn des 13. Jahrhunderts hat man den imposanten Dom errichtet. Die Kirche steht noch heute und ist die Pfarrkirche der Gemeinde Børglum.

Vom Kloster aus hat man eine wunderbare Aussicht auf Vendsyssel. Dies nutzten die Männer des Bischofs und konnten vom Kloster aus eventuelle Strandungen beobachten, die eine gute Einnahmequelle waren. Es ging das Gerücht um, dass niemand überlebte und sein Anspruch geltend machte, wenn die Männer des Bischofs ihre Arbeit erledigt hatten. Falls es zu wenig Strandungen gab, konnte ein Reiter nachts in den Dünen mit einer Fackel die Schiffe zu nahe ans Land locken. Das Märchen von H. C. Andersen "Der Bischof auf Børglum und sein Verwandter" erzählt sehr anschaulich von dieser Zeit.

Königliches Gut, Bischofssitz und Mönchskloster

Der letzte Bischof in Børglum war der nicht allzu beliebte Stygge Krumpen, der als ein gieriger Lebemann bekannt war. Auf Keuschheit und Zölibat legte er nicht viel Wert, stattdessen zog er mit seiner Geliebten ins bequemere Schloss Voergaard. Trotz allem war er ein begabter Verwalter und Staatsmann, der jedoch während der Reformation wegen seines Glaubens ins Gefängnis musste. Nach der Reformation 1669 ist Borglum in Privatbesitz übergegangen. Die heutigen Gebäude tragen deutliche Spuren einer barocken Modernisierung um 1750.

Das Børglum Kloster kann heute besichtigt werden und erhält neben den ursprünglich vorhandenen Gemäuern auch eine neu renovierte Boutique, in der eine große Auswahl an Geschenkartikeln sowie Klosterbier und Brandwein verkauft werden. Besondere kulinarische Leckerbissen können Sie im Café Vognporten probieren oder Ihre selbst mitgebrachten Speisen in der Mönchsstube genießen.