Mønsted Kalkgruben – die weltgrößten

Seit 1000 Jahren unterirdische Arbeit


Die Mønsted Kalkgruben sind die weltgrößten gewesen. Es gibt mehr als 60 km mehrstufige unterirdische Minengänge. Einige Gänge sind so groß wie Dome, andere so klein, dass ein Mann nicht aufrecht gehen kann. Die Kalkförderung wurde vor 1000 Jahren angefangen. Die ersten mittelalterlichen Kirchen sind aus Steine gebaut, und deswegen hat man als Bindemittel den Kalkmörtel gebraucht. Beim Dorf Mønsted gab es leicht zugänglicher unterirdischen Kalk, den man für den Kalkmörtel fördern konnte.

Den Bauern wurde diese Kalkförderung 800 Jahre lang ein Nebenberuf. Da sie aber erstens ihr Ackerland ernten mussten, haben sie fast nur im Winter den Kalk gefördert. Um Morast und Matsch zu meiden, hat man die unterirdischen Gänge und Schächte ausgegraben. Ab 1820 wurde endlich das ganze Jahr hindurch Kalk gefördert, aber 1955 hat man die Förderung stillgelegt.

Die Kalkgruben Mønsted zählen zu den weltweit größten ihrer Art und bestehen aus über 60 km unterirdischen Minengängen. Einige dieser Gänge sind so groß wie Dome, andere wiederum so niedrig, dass man sie nicht aufrecht gehend durchqueren kann.

Kalkförderung in Mønsted

Vor 1000 Jahren wurde mit der Kalkförderung begonnen, da die ersten mittelalterlichen Kirchen aus Stein gebaut wurden und der Kalkmörtel als Bindemittel benötigt wurde. Vor allem beim Dorf Mønsted konnte der Kalk für den Mörtel gefördert werden, da er dort besonders leicht zugänglich war. Für die örtlichen Bauen wurde diese Kalkförderung für 800 Jahre ein Nebenberuf – vor allem für die Wintermonate. Die unterirdische Förderung des Kalks ist darauf zurückzuführen, dass die Bauern Morast und Matsch vermeiden wollten und so unterirdische Gänge und Schächte ausgruben. Ab dem Jahr 1820 wurde das ganze Jahr hindurch Kalk gefördert, 1955 hat man die Förderung schließlich stillgelegt.

Fledermäuse und Multimediashow

In den Kalkgruben überwintern mehr als 5000 Fledermäuse, die 5 verschiedenen Arten angehören – darunter auch die seltene Teichfledermaus. Zusammen mit den nahegelegenen Daubjerg Kalkgruben sind die Gruben in Mønsted das wichtigste europäische Winterquartier der Fledermäuse. Ende April verlassen sie die Gruben, kommen aber im August wieder zurück und treffen sich in den Gruben, um sich noch vor dem Winterschlaf zu paaren.

Über dem größten Grubensee wird jeden Tag stündlich eine Multimediashow gespielt. Innerhalb von 15 Minuten werden dabei mehr als 500 Dias direkt auf den Kalkfelsen projiziert. Zwei Leinwände erzählen die zentrale Geschichte der Gruben, zwei andere zeigen weitere interessante Aspekte rund um die Kalkformationen. Die Show wird musikalisch umrahmt und Sie können einer dänischen Rede lauschen. Es lohnt sich sogar, sich die Show mehrmals anzusehen, um auch wirklich alle Eindrücke einfangen zu können!

In den Gruben herrschen das ganze Jahr hindurch nur 8°C Wärme – das heißt, Sie sollten sich vor dem Besuch warm anziehen. Wegen dieser konstanten Temperatur werden die Gruben außerdem zur Lagerung von Käse genutzt.

Öffnungszeiten: 20. März bis einschlieβlich 31. Oktober

Preise: https://www.monsted-kalkgruber.dk/de/oeffnungszeiten-und-preise